576. Cranger Kirmes
Sommer 2011. Gab es den überhaupt? Ja, auf Crange. Auch wenn es oft geregnet hat, wir haben uns den Spaß am Feiern nicht nehmen lassen. 3,7 Millionen Besucher aus ganz Deutschland, der Schweiz, Benelux und sogar den USA haben den Weg auf die 576. Cranger Kirmes gefunden und mit uns die fröhliche Zeit genossen. Auch das zeigt, welchen Ruf, welche Anziehungskraft das nach wie vor größte Volksfest in NRW hat.
Nun sind die fröhlich-bunten Buden und Karussells der rund 500 Schausteller wieder abgebaut, der Kirmesplatz frisch gereinigt und der eine oder andere in der Stadt trägt ein wenig Wehmut im Herzen. Verständlich, aber vielleicht unnötig. Die Optimisten unter uns trösten sich nämlich mit dem Blick nach vorn, frei nach dem Motto "nach dem Spaß ist vor dem Spaß." Die 577. Cranger Kirmes kommt nämlich bestimmt und jeden Tag rückt sie ein kleines bisschen näher.
Crepes, Tacos und Corona: Neues auf dem Jahrmarkt-Speisezettel
Pfeffergurke, Mandeln, Currywurst - Crange war immer schon lecker. Findige Kirmes-Gastronomen setzen aber nicht nur auf das Bewährte, sondern schauen auch über den Tellerrand hinaus. Mit dem „Mexikaner" von Bernd Weber, 57, steht zum ersten Mal ein Imbissstand mittelamerikanischer Prägung auf dem Platz. Eine ähnliche Vorreiterrolle spielte Sonia Lemoine, 50, vor 33 Jahren, als ihre Mutter als erste einen Crepe-Stand in Crange aufmachte. Mit dem damals neuen Angebot setzte sich die Familie durch, was man an der großen Stammkundschaft sowie an den zahlreichen Konkurrenten feststellen kann.
Bretonisch - wie das Original
Sonia Lemoine legt Wert auf den Zusatz „bretonisch". Nicht nur ihr Crepe ist Original Bretagne, auch sie selbst stammt aus der westfranzösischen Region. Daher bekommt sie die dünnen kreisförmigen Teigscheiben auch mit dem unvergleichlichen Geschmack hin - schön braun mit Konfitüre und / oder Pflaumenmus, Vanillepudding und Marzipan. Oder herzhaft mit Käse oder Salami oder beides zusammen oder mit Schinken und Thunfisch. Oder einfach nur „ZZ", Zucker und Zimt. Die Jugendlichen favorisieren Nutella, weshalb täglich 15 Gläser geleert werden.
Auf das Geheimnis ihrer Crepe-Kunst angesprochen, verweist Lemoine auf das Familienrezept und das ist - original bretonisch. In einem Städtchen in der Nähe von Brest wurde Sonia Lemoine als Tochter eines Hochseilartisten geboren. Mit drei Jahren wanderte die Familie in die USA aus, zehn Jahre später erfolgte die Rückkehr. Nach vielem Hin und Her entschloss Sonia sich 1978 als 17-Jährige zusammen mit ihrer Mutter Jaqueline einen Crepe-Stand zu eröffnen. Sie eroberten sich einen Stammplatz an der Hauptstraße und in den Herzen ihrer Kunden. „Sie warten immer schon auf uns", erzählt sie, „manche träumen sogar von unseren Crepes."
Mit einem Schöpflöffel schöpft Sonia Lemoine den Teig aus dem Topf, immer mit dem Gefühl für die richtige Menge, verrührt die Masse mit dem Teigrechen auf der gusseisernen Fläche der Creperie. Zweimal dreht sie die Teigscheibe, bis sie die schöne Bräune erreicht hat. „Wird der Teig nicht braun, sondern gleicht einem hellen Wileda-Lappen, fehlen wichtige Zutaten", verrät die Crepes-Bäckerin. „Das Drehen und Wenden muss aus dem Handgelenk kommen, das hat nicht jeder drauf." Dann wird der Fladen gefaltet - dreieckig oder viereckig, der Kunde als König wählt die Form. 50 Sorten bietet Lemoine an: „Und ich habe noch ein paar Ideen für Neues."
Scharf ist relativ: das mexikanische Wesen
Scharf, schärfer, am Schärfsten: Bernd Weber hat das ganze Programm der Tex-Mex-Küche in seinem dekorativ mit Sombreros, Kakteen und anderen Mittelamerika-Accessoires gestalteten Stand. Tacos, Nachos, Fajitas und Rollos stehen auf dem Speisezettel. Wer sich in dem Mix von kolonial-spanischer und aztekischer Küche nicht auskennt, muss wissen: Im Wesentlichen handelt es sich um Tortilla-Fladen mit Zutaten nach Wunsch - von der vegetarischen Mischung bis hin zu Chillis und Putenstreifen, und dies alles in der maximalen Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten. Passend dazu gibt es mexikanisches Bier in den Variationen Corona, Salitos und Desperados. Und als Absacker den Tequila Silver oder Gold, mit Zitrone oder Orange.
In die mexanische Küche hat sich das Ehepaar Weber verliebt, als es bei der Expo Hannover das „mexikanische Dorf" besuchte. „So was gibt es auf den Jahrmärkten noch nicht", stellten sie fest und hatten damit ihre nächste Herausforderung umrissen. 2003 eröffnete das Geschäft. Das mexikanische Wesen lernte Bernd Weber, der aus der Schaustellerstadt Nienburg stammt, bei seiner Frau Maria Luise kennen, wie diese augenzwinkernd erzählt. Maria Luise ist zwar keine Latina, aber sie kommt aus dem Rheinland: „Und die Rheinländer sind die Mexikaner Deutschlands", behauptet sie.
Und wie überall, wo es Neues gibt, nähern sich die Kunden und schnuppern vorsichtig. „Ist es sehr scharf?", fragen viele. Der „Chef de Cuisine" kann die Frage entschärfen: „Nein, wir haben uns auf den deutschen Geschmack eingestellt."
Bernd Weber entstammt einer alten Schaustellerfamilie. Sein Opa betrieb eine Ponybahn, in deren Mitte ein Schimpanse saß und grimassierte. Das erste Schausteller-Geschäft, in dem Weber selbst tätig war, war neben einem Karussell ein konventioneller Imbissstand. Immerhin, der Weg zum Kulinarischen war geebnet. Alle vier Kinder der Weber-Familie sind in der Schaustellerbranche geblieben: „Die Jüngste, so hoffe ich, übernimmt mein Geschäft", sagt Weber. Dann kann das Ehepaar auch mal in Urlaub fliegen. Vielleicht nach Mexiko, zum ersten Mal.
Als sich der Bankkaufmann aus Duisburg und die Krankenschwester aus Oberhausen am späten Nachmittag auf den Weg nach Crange machten, war die „Location" schon präpariert. Der Riesenrad-Betreiber war informiert und hatte eine Gondel für den speziellen Anlass hergerichtet. Ahnungslos ging Daniela durch das Kassenhäuschen. „Als ich die roten Luftballons und Herzchen am Gondelaufzug sah, war ich irritiert. Als sich dann die Gondeltür öffnete und den Blick auf einen kleinen Tisch frei gab, wusste ich Bescheid", schildert Daniela den ersten Akt.
Dann setzte sich das Riesenrad in Bewegung und blieb schließlich stehen, als die Gondel an der Spitze hing. „Dieser Ausblick über Crange war wunderbar", ist Daniela noch ganz gerührt. Und dann stellte Falko Riepe die entscheidende Frage: „Möchtest du mich heiraten?" Das „Ja" ging beinahe unter in der Umarmung. Falko holte zwei Verlobungsringe hervor, öffnete die Sektflasche und Daniela verdrückte ein paar Tränen. Alle weiteren Fragen wurden noch nicht geklärt, offen blieb zum Beispiel der Hochzeitstag. Es soll allerdings bald sein.
Das Bellevue-Riesenrad geht gerne auf Sonderwünsche wie diese ein, wie Richard Krolzig, Assistent der Geschäftsleitung, versichert: „Wir hatten schon vier Hochzeiten, mehrere Versöhnungen, nicht angemeldete Zeugungsversuche, aber noch keinen Todesfall." Und dann zeigt der Mitarbeiter des Schausteller-Unternehmens, dass er eine romantische, ja sogar philosophische Ader hat: „Das Drehen des Riesenrades symbolisiert das Auf und Ab im Leben. Und wenn man sich liebt, wird daraus eine runde Sache."
Erste Bilanz
1,5 Mio. Besucher ließen sich von Regenschauern nicht beeindrucken
Crange bleibt unwiderstehlich: Trotz der Regenschauer strömten am Wochenende nach Schätzungen der Stadt Herne knapp 1,5 Mio. Menschen auf das Kirmesgelände am Rhein-Herne-Kanal. Damit wird das Vorjahresergebnis in etwa erreicht, hieß es bei der Bilanz-Pressekonferenz der Stadt nach dreieinhalb Kirmestagen. Das Ziel, die Besucherströme mit der Eröffnung der Kirmes am Donnerstagabend zu entzerren, ist aufgegangen. Das widrige Wetter sorgte allerdings am Samstag für „massive Einbrüche".
Weniger Probleme mit der Sicherheit
Die Sicherheitskräfte verbrachten ein eher ruhiges Wochenende. Dr. Martin Krause vom Deutschen Roten Kreuz zählte 128 Einsätze seiner Crew und 22 durch den städtischen Rettungsdienst. Die Cranger Kirmes scheint von Jahr zu Jahr sicherer zu werden. Im Vorjahr waren es noch 158 Einsätze - und selbst da handelte es sich um sinkende Zahlen. Die Polizei rückte 133 Mal aus - auch deutlich weniger als 2010 (206). Unter den vergleichsweise wenigen Verkehrsunfällen (24) gab es einen gravierenden: Ein Taxifahrer erfasste eine Frau beim Überqueren der Dorstener Straße und verletzte sie lebensgefährlich.
Am erstmals für die ganze Kirmes geöffneten Donnerstag hatten „die Einsätze nicht die Qualität und Quantität wie im Vorjahr", sagte Uwe Hillen, für die Kirmeswache zuständiger Polizeihauptkommissar. „Das Konzept der Stadt mit dem vorgezogenen Kirmesbeginn ist voll aufgegangen", so Hillen.
Vorgezogener Kirmesbeginn - eine weise Entscheidung
Eine „weise und kluge Entscheidung" lobte Kirmesdezernent Meinolf Nowak das Vorhaben, den inoffiziellen Bürgerabend am Donnerstag in einen offiziellen Kirmesabend zu wandeln. „Gutes Publikum" sei auf dem Platz gewesen, „in erster Linie Eltern mit ihren Kindern." Sein Fazit: Der „zusätzliche Donnerstag hat sich jetzt in der Praxis bewährt, er kann auch im nächsten Jahr stattfinden."
Schaustellerpräsident Albert Ritter pflichtete Nowak bei: „Crange war am Donnerstag hell erleuchtet. Im Dunkeln lässt sich gut munkeln - das Sprichwort galt für die Vergangenheit. Alles war entspannter als sonst." Am ersten Kirmes-Donnerstag war bisher immer nur die Bayern-Festhalle geöffnet, der restliche Platz blieb dunkel. „Ein Dankeschön und Kompliment an die Stadt Herne für diese wunderbare Entscheidung", so Ritter.
200.000 Kirmesfans aus allen Bevölkerungsschichten strömten am Donnerstag auf den Platz, wie Michael Hasler, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Öffentliche Ordnung, mitteilte. „Der besucherreichste Tag war der sommerliche Freitag mit 500.000 Kirmesfans. Wahrscheinlich wäre es richtig eng geworden, wenn viele nicht schon am Tag davor gekommen wären."
Einbruch am Samstag
Der Samstag, sonst immer der Spitzentag, zog „nur" etwa 400.000 Besucher in den Bann, bei den widrigen Verhältnissen immer noch eine beeindruckende Zahl. Der Umzug hatte hingegen die erwartete Resonanz. Albert Ritter war wieder mal von den einheimischen Kirmesfans beeindruckt: „Die Cranger opfern ihr letztes Bergmannshemd, um am Zug teilnehmen zu können. Und die 100.000, die am Rand standen und Spaß ‚inne Backen' hatten, gingen nachher auch nicht nach Hause, um Kaffee zu trinken, sondern kamen alle auf den Platz."
Magische Marke kann erreicht werden
Für das ganze Wochenende hat das städtische Ordnungsamt knapp 1,5 Millionen Besucher gezählt, womit das Vorjahresergebnis erreicht wurde. Die Kirmes könne durchaus die magische Marke von vier Millionen Besuchern erreichen, zeigte sich Hasler optimistisch.
Eröffnung
Guildo hat uns lieb - aber bevor der Schlagerbarde mit seiner Band, den Orthopädischen Strümpfen, dem Cranger Publikum seinen Liebesschwur in die Ohren hauchen durfte, wurde zunächst die 576. Cranger Kirmes von Oberbürgermeister Horst Schiereck gemeinsam mit der stellvertretenden Ministerpräsidentin des Landes NRW, Sylvia Löhrmann, offiziell eröffnet. Auch das Wetter hatte sich - wie gewohnt - zur rechten Zeit zum Guten gewendet. Petrus ist eben ein Cranger.
Im Festzelt war es fast schon zu warm, was den OB bei seiner Eröffnungsrede zu der Feststellung brachte: „Crange und Schweiß sind Synonyme". Neben dem Cranger Stammpublikum durfte OB Schiereck auch wieder zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung begrüßen. Gefallen an Crange fand auch Sylvia Löhrmann, die sich freute, dass Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Urlaub weilt und sie deshalb in Vertretung die Grüße der Landesregierung überbringen durfte. Nach dem unproblematischen Fassanstich (nur 4 Schläge) gab es noch eine besondere Ehrung für Kirmes-Wirt Bernd Steinmeister: Er durfte aus den Händen des Oberbürgermeisters den „Schausteller-Award 2011" entgegennehmen, den „Oscar für Schausteller", wie Moderator Michael Steinke feststellte.
Zum weiteren Programm gehörten die „Revierkönige 2010", die International Brothers. Danach gehörte die Bühne dem „Meister", wie seine Fans ihn nennen. Der sagte seinem Publikum auf italienisch, was er empfindet: „Ti amo", ich liebe dich, Crange! Anschließend brachte er das Festzelt in Festzeltstimmung, und zu seinem Abschlusslied „Guildo hat euch lieb" stand er schweißnass mit freiem Oberkörper da. Einen Rat hatte er noch für alle Kirmesgäste: „Feiert schön und bleibt vor allem eins: Entspannt!". Ein schönes Motto für die kommenden tollen Kirmestage.
Das Presseteam der Kirmes hat Eindrücke der Offiziellen Eröffnung in einem Film zusammengefasst.
Noch mehr Fotos von der Eröffnung gibt es im Fotopool.
Neuer Donnerstag
Während die einen Kirmesfans sich auf rasante Fahrt begeben oder die ersten Kirmesköstlichkeiten genossen haben, begehen andere den Start in die fünfte Herner Jahreszeit beim Bürgerabend in der Bayern-Festhalle. Bei der beliebten Veranstaltung, schon lange Treffpunkt der Einheimischen, schnupperten auch Hernes OB Horst Schiereck und Kirmesdezernent Meinolf Nowak in Begleitung von NRW-Innenminister Ralf Jäger und Franz Müntefering die Kirmesatmosphäre 2011.
Pressegespräch vor der Kirmes
Hernes OB Horst Schiereck eröffnet die Kirmes gemeinsam mit Sylvia Löhrmann - Musikalisch aber hat Guildo Horn mit seinen Strümpfen das Sagen
Der Countdown zur 576. Cranger Kirmes läuft - und nicht vergessen: Zum ersten Mal startet der Rummel am Rhein-Herne-Kanal einen Abend früher, am Donnerstag, 4. August 2011, um 18 Uhr. Das heißt: Wenn der Bürgerabend in der Bayern-Festhalle mitten auf dem Platz steigt, drehen sich auch die Karussells und laden zu ihren ersten Fahrten ein.
Die Cranger Kirmes wird in diesem Jahr jedenfalls das Sommer-Vergnügen 2011: Elf Tage Crange fallen mitten in die Sommerferien des Landes Nordrhein-Westfalen. „Jeder Kirmesbegeisterte - im Ruhrgebiet, im Land, im Bund - kann sich so hoffentlich die Zeit nehmen und das größte Volksfest in NRW besuchen", sagt Oberbürgermeister Horst Schiereck. „Spielt das von den Schaustellern favorisierte ‚Jäckchen-Wetter' mit", ergänzt der für die Kirmes zuständige Dezernent Meinolf Nowak, „wird die Stadt Herne als Veranstalter erneut jeden Tag zigtausende Menschen am Rhein-Herne-Kanal begrüßen." Schiereck und Nowak sind sich einig: „Wir freuen uns darauf!" (Mehr Statements)
Stargast der offiziellen Eröffnungsveranstaltung der Stadt Herne am Freitag, 5. August 2011, 14 Uhr, in der Bayern-Festhalle ist dieses Jahr Guildo Horn, „einer der abwechslungsreichsten und humorvollsten Entertainer Deutschlands", erklärt Michael Hasler vom Fachbereich Öffentliche Ordnung.
Moderiert wird das Spektakel von Michael Steinke, der als „Meister der Stand Up Tragedy" gilt und bereits Auftritte im „Quatsch Comedy Club" feierte. Derzeit ist er mit dem Programm „Funky! Sexy! 40!" in Deutschland auf Tour. Auf Crange wird Steinke natürlich den Oberbürgermeister beim obligatorischen Bierfass-Anstich anfeuern - und die Revierkönige 2010 ansagen: die International Brothers.Auch der Westdeutsche Rundfunk wird sich zum ersten Mal beteiligen und seine Schlagerwelle WDR 4 mit einem eigenen Wagen zum Kirmesumzug schicken. Außerdem steigt am selben Tag von 14 Uhr 30 bis 18 Uhr 30 in der Bayernfesthalle die WDR4-Schlagerparty, u.a. mit Jürgen Marcus und Bata Illic.
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den „Boostermaxxx" aus Bonn (spektakulärer Flug mit einer Beschleunigung von 4 G),
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den „Krumm & Schief Bau" aus Iserlohn (die lustigste Baustelle der Welt),
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das „SaltoMortale" aus Dinslaken, ein Looping in 23 Metern Höhe,
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und den „Beachjumper" aus Ankum, ein Vergnügen ohne Risiko für die komplette Familie.
Der von Stadtmarketing Herne in alter Tradition herausgegebene "Fritz Pin" ist ab sofort im Ticketshop an der Kirchhofstraße, in den Bürgerlokalen Herne und Wanne, an der Rathauspforte sowie während der Cranger Kirmes auch am Souvenirwagen auf dem Kirmesplatz erhältlich. Das Erinnerungsstück zum Anstecken kostet 2,50 Euro - und ist natürlich längst Kultobjekt für Sammler!












